Freitag, 18. Juni 2010

Eminem

Freitag !

bussard-gruen

Heute morgen gaben sich die Männer die Klinke in die Hand. Ach nein... die automatische Türöffnung der Bank. Wie ein echter Bienenschwarm. Schade, dass ich so gar nicht interessiert bin, deshalb konnte ich auch nicht feststellen, ob da "Material" dabei gewesen ist.

Die Wanderung war anfänglich erholsam, bis ich beschloss, weil das Wetter entgegen aller Prognosen so schön war, den Außenring zu laufen. Wunderschöne Landschaft nebst Pferden, die man von der Ferne bewundern kann.
Ich komme an einem Bauernhof vorbei, plötzlich höre ich ein schreckliches Miauen. Erst dachte ich Bussard sei es, dann aber stellten sich die Rufe, als die einer kleinen Katze heraus. Ich ging dem Rufen nach und fand mich vor einer von Brennesseln umgebenen kleinen Scheune wieder. Das Rufen klang so eindringlich und herzzerreißend. Ich suchte und fand nichts. Direkt neben mir schien das Rufen zu sein und klang so verzweifelt. Ein graues Kätzchen, das wohl die Mutter war, saß unter dem einen Pferdewagen und schaute hoch. Ich suchte und suchte. Es klang so nah, und nichts zu sehen. Ich sah durch die Scheiben, nichts! Ich sah in die Kiste, nichts ! Also versuchte ich eine Kiste anzuheben, ging nicht, zu schwer. Da war aber auch Wasser drin, wie soll da ein Kätzchen hinein geraten.
kaetzchen-das-weint
Ich marschierte los und suchte Hilfe. Da standen 2 Frauen, die ich gleich um Unterstützung bat. Eine war die Bäuerin. Eine, eine junge Friesin ?
Beide kamen nach eindringlichem Flehen meinerseits mit. Sie meinten sofort das Miauen käme vom Dach. Also, nach weiterem hin und her, Leiter geholt. Leiter war zu kurz. Ich bettelte eine längere Leiter zu holen, das sollte nur mit Hilfe des Stallburschen gehen. Den holten wir dann auch. Ein junger Bursche, der niedlich aussah und einen leicht verwirrten Eindruck machte. Anders möchte ich es nicht beschreiben. Freundlich und hilfsberteit war er.
Also nächste Leiter. Ich habe sie fast alleine zusammen geschoben. Er kletterte nach oben."In der Dachrinne ist nix, die ist zu! " sprachs und ich freute mich schon.
Schön ! Erleichterung und selber nachsehen. Tatsächlich, da rutscht kein Kätzchen rein. Mittlerweile gab es auch keinen Ton mehr von sich. So ermattet, dass es nicht mehr schreien konnte, klang es vorher aber wirklich nicht, sondern sehr unglücklich.

Im Nachhinein bin ich sicher, wieder einem grottigen Szenarium aufgesessen zu sein. Merkwürdig auch, dass ich die eine Kiste, in der Wasser gewesen ist, nicht anheben durfte. Allein war sie zu schwer. Sicher war ein Tonband drin.
Merkwürdig auch, als ich mich beruhigt bedankte für die Hilfe, dass ich nicht einmal zart die Schultern der Damen berühren durfte.
Die Bäuerin machte eher den Eindruck, als hätte sie klein Kätzchen in der Dachrinne vermodern lassen.
Aber die war ja zu !
Als ich sagte, ich käme vielleicht auch mal zum Reiten vorbei, verdrehte die fleißige Bäuerin die Augen. Nun gut, sag ich, dass kann ich mir sowieso nicht leisten. "Sie können ruhig kommen" sagt sie. Ihre Tochter sei im "Blauen Elefanten", wie das örtliche Tierheim heißen soll. Nun gut, dass war mir denn doch zu merkwürdig. Immer wenn Elefanten auftauchen, geht es um Rache. Denn Elefanten haben ein langes Gedächtnis. Sprach ich nicht gestern über Rache ?
elefant


Zu allem Überfluss traf ich im letzten Teil der Runde auch noch auf Leon nebst Frauchen und Macker. Leon war sehr schuldbewusst und äugte verlegen. Ich auch ! "Na du" sagte ich zu ihm. Und er sah sehr treuherzig aus. Sein Frauchen glotze mich unfreundlich an, ihr Macker ebenso. Letztendlich wusste Leon was sich gehört, drehte sich im Gras auf den Rücken, nach dem Motto: Ich bin ein Lieber.
"Machs gut, du Schlawiner, und bessere dich" sag ich noch.
Von der blöden Kuh kein Wort.
Hätte sie nicht sagen können: "Es tut mir leid, dass sie Ärger hatten." "Es war nett, dass sie geholfen haben..."
Die Frau ist dumm wie Stulle !
dumme-kuh

Hätte ich noch als erste reagiert, hätten die mit ihren Dorfplattitüden behaupten können, es sei eskaliert, weil ich mich einmischte. In diesem Falle aber waren beide Frauchen schneller als ich, denn es sah verdammt nicht gut aus für Quintus und sie waren schon geduldig genug !

Konsequenzen zieht die dumme Frau von Leon nicht. Sie lässt alles beim alten, bis wirklich einemal etwas passiert. Und wer mir da leid tut, ist Leon ! Man sollte ihn ihr weg nehmen. Der braucht nicht nur Spaziergänge, der braucht richtig Beschäftigung. Der muss richtig ausgepowert werden. Er wäre ein perfekter Rettungshund. Aber für so etwas wird "Madame Lahmarsch" bestimmt keine Lust haben. Da müsste sie ja täglich zur Ausbildung und auch abrufbar sein. Das passt nun gar nicht zu ihrem stürmischen Temperament!
Wieso hat so eine Frau, mit einer kleinen Wohnung so einen Hund ?
leon-mit-heiligenschein

Schade, dass ich Leon nicht helfen kann. Im Grunde ist er ein Lieber und hat nicht verdient, vielleicht einmal wegen seines unausgeglichenen Temperaments im Elend zu landen.

Aber da Psycho über allem thront, ist das auch in seiner göttlichen Hand. Und dem ist das völlig wurscht!
Hauptsache das Tier ließ sich für seine Zwecke missbrauchen.

Am Abschluss meiner langen Reise zeigte sich mein Bussard noch und segelte eine Extratour so wunderschön nur für mich !
Ein Mäuschen, dass richtig süß aussah, blieb 54 cm vor mir mitten auf dem Weg sitzen, fast wäre ich drauf getreten, und mümmelte süß vor sich hin, bis ich mit ihm schimpfen musste. " Willste denn verputzt werden?"
maeuschen



Meine Flitzpiepen, die ja meine Familie sind, sangen wunderschön auf jedem Baum. Ich genoss das sehr.

Darauf einen Toast- Prost ! Möge Deutscheland über Serbien triumphieren !fussball1

Donnerstag, 17. Juni 2010

Die Nachkommen Abrahams

Stammvater-20Abraham-20mit-20Sara-20und-20Hagar-20Isaak-20und-20Ismael
bild von lucy-art.de

Vorne weg, ich bin nicht gläubig. Ich glaube, dass die Bibel eines der ältesten Sagenbücher der Menschheit ist. In Sagen sind immer Kerne von Wahrheit zu finden.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/abrahams-kinder/1860976.html

Die vollständige Geschichte auf Tagesspiegel online (link oben).

Da ich ein Fan auch von David Rohl bin und sein Buch " Pharaonen und Propheten" gelesen habe, und begeistert war, interessiert mich dieses Thema auch sehr.

Rohl verfolgt die Spuren des jüdischen Volkes ab dem biblischen Exodus bis zu den Kindern Salomos "Rehabeam und Jerobeam".

Die neueste Wissenschaft vermutet, dass Abraham aus dem Iran gekommen ist. Mag sein, dass die Figur Abrahams in den Mythen anderer Völker einen anderen Namen trug. Keine Seltenheit.
Genauso wie das "Gilgamesch Epos" auch immer wieder in Zusammenhang mit der Bibel gebracht wird.

Was mich immer wieder verwundert, wenn Uri Avnery berichtet, wie rassistisch die Israelis geworden sind. Als hätten sie sich bei den Nazis infiziert.

Nun hat eine Gruppe Wissenschafltler, durch die Analyse eines genetischen Chips, herausgefunden wo die Wurzeln der heutigen Juden zu finden sind.
Heutige Juden haben viele Gene von einer ursprünglich jüdischen Bevölkerungsgruppe geerbt, die vor ca. 3000 Jahren im Mittleren Osten ( Levante ) lebte. Damit sind die heute lebenden 13 Mio. Juden nicht nur durch Kultur und Religion, sondern auch durch ein gemeinsames biologisches Erbe verbunden.

Der gemeinsame Ursprung war bezweifelt worden, zuletzt vom israelischen Historiker Shlamo Sand ( Buch " Erfindung des jüdischen Volkes").


Es wurden ebenso genetische Verbindungen zu nichtjüdischen Gruppen nachgewiesen.
Vor allem aus Europa zu den Italienern und aus dem Mittleren Osten zu Drusen, Beduinen und Palästinensern .


Ich finde das wunderbar. Wie kann ein Volk, dass mitten aus der Levante stammt, bzw. dem Arabischen Raum, herabsehen auf Araber ? Und gerade das tun sehr viele Israeliten.
Lächerlich, wo sie doch verwandt sind. Den selben Mutterwitz besitzen, ähnliche äußerliche Merkmale wie schwarze Haare, auch krause schwarze Haare haben...
Aus Europa nahmen sie auch genetisches Material wie Blondhaarigkeit und Blauäugigkeit mit.
Ich hoffe, dass sie vielleicht doch noch zur Besinnung kommen und ihren arabischen Verwandten die Hand zur Versöhnung reichen.

Push it !

balkonpflanze-nach-regen

Langsam geht es mir wieder besser. Schmerzen in dem rechten Arm habe ich noch, vom Kampf mit dem Hund. Die Schulter, die eigentlich nur im Frühjahr und Herbst meckert, meckert nun auch ein wenig. Eine klitze, kleine Schramme ohne Blut hab ich auch davon getragen. Da fiel mir ein, dass ich schnellstmöglichst eine Tetanus Impfung machen lassen muss.
Gebissen hat mich Leon nicht, dazu war er viel zu sehr in Quintus verkeilt. Ich habe mich sicher am Halsband ein wenig verletzt.

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Ein wenig stinkig bin ich noch auf Hunde. Obwohl ich gestern wieder mit Boris nebst Frauchen ein Stückchen gelaufen bin und der ja auch ein Netter ist. Es ging ihm gestern schlecht. Dünnpfiff und Erbrechen. Aber er lässt sich auch so gerne kraulen und der Ball im Maul sieht zu lustig aus.

Meine Wirtin sagte mir, dass es zu dem Sonnenschirm "Hawaii", den ich mir geleistet habe, auch ein Zwischenstück gegeben hat.
Gehen sie und holen sich das doch, sagt sie.
Gesagt getan. Einen Kontoauszug hatte ich noch und die hatten einen kaputten Schirm, so dass eine Stange übrig war.
Hurra ! Mist nur, dass es gestern sehr sonnig, aber auch sehr stürmisch gewesen ist. Heute regnets.
Aber das wird schon noch.

Mein plattes Fahrrad hab ich auch wieder flott bekommen, in dem ich eine Tankstelle ansteuerte. Ran ans Ventil ...psch !
Nun fahre ich auf Hartgummireifen, aber wesentlich schneller.

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In den Wald gehe ich erst nachher. Um 9 Uhr hatte ich nicht mehr geschafft und Leon möchte ich erst ein Weilchen nicht mehr sehen. Ich glaube das Frauchen wird nichts machen und lässt es drauf ankommen. Schade um den Hund, falls er doch jemanden tötet.

Das Frauchen von Quintus wird wohl klug genug sein, um dem ganzen aus dem Weg zu gehen.
Ich kaufe mir beim nächsten Schmarotzergeld Pfefferspray. Ein
Elektroschocker, der nicht tötet, wäre auch nicht übel.
Eins habe ich über mich gelernt. Ich funktioniere automatisch, ohne nachzudenken. Es wäre schlimmer für mich gewesen zusehen zu müssen, wie da ein Wesen vor meinen Augen stirbt, als erstmal hirnlos einzugreifen.
Für das nächste Mal wünsche ich mir bessere Hilfsmittel und mehr Hirn!



karate-kann

Mittwoch, 16. Juni 2010

Meuterei ?

Hier ein Bericht aus welt- online :
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Bislang gingen die meisten Forscher davon aus, dass sich die kurz nach dem Urknall entstandene Dunkle Materie zu einem kosmischen Netzwerk angeordnet hat. Zu den Knotenpunkten mit besonders viel Dunkler Materie soll dann die normale Materie durch Gravitationskräfte hingezogen worden sein. Genau dort seien dann die sichtbaren Sterne und Galaxien entstanden.

Wenn dieses Modell stimmt, dann müssten Galaxien umso heller leuchten, je mehr Dunkle Materie sie enthalten – die dann ja Geburtshelfer für mehr Sterne sein konnte. „Diesen Effekt haben wir aber nicht beobachtet“, stellt Professor Klaas de Boer vom Bonner Argelander-Institut für Astronomie fest.

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Foto: Nasa
Die Plejaden in einer neuen Infrarot-Darstellung. 1963 gilt als das Geburtsjahr der Infrarot-Astronomie.

Das nach dem früheren Nasa-Chef benannte "James Webb Space Telescope" soll 2013 das Hubble-Teleskop ablösen und im Infrarotbereich des Lichts nach den entferntesten und ältesten Sternen suchen.
Das nach einem US-Astronomen benannte "Hubble Space Telescope" fängt sichtbares Ultraviolett- und Infrarotlicht ein. Es lieferte spektakuläre Aufnahmen von den entferntesten, heute beobachteten Himmelsobjekten.

Die ISS beherbergt nur ein einziges astronomisches Instrument zur Untersuchung der UV-Strahlung der Sonne. Für andere Messgeräte ist die Raumstation zu unruhig.

Die Spaceshuttles dienen nicht unmittelbar der astronomischen Forschung. Aber mit ihnen wurden große Teleskope wie Hubble in die Erdumlaufbahn gebracht.

Der Engländer Sir Isaac Newton entdeckte die Schwerkraft als Grund für die Bewegung der Planeten und Monde. Außerdem baute er das erste funktionsfähige Spiegelteleskop.
Der Italiener Galileo Galilei entdeckte mit einem weiterentwickelten Fernrohr, dass Merkur und Venus zu- und abnehmen wie ein Mond. Das zeigt, dass sie sich um die Sonne drehen. Außerdem beobachtete er als erster Mondgebirge und fand heraus, dass die Milchstraße aus einzelnen Sternen besteht.

Der deutsche Physiker Joseph von Fraunhofer war ein Meister der Linsenherstellung. Er kombinierte erstmals Linsen aus verschiedenen Gläsern und baute daraus einen so genannten Refraktor. Mit einem solchen Linsenteleskop lassen sich sehr geschickt Farbfehler der einzelnen Linsen gegenseitig auslöschen. Ein weiteres Problem sind die Positionen unserer Nachbargalaxien, die innerhalb der so genannten Lokalen Gruppe nahezu in einer Ebene liegen. Nach der bisherigen Theorie sollten sie sehr viel zufälliger angeordnet sein. „Diese Galaxien bilden eine Art Scheibe –vergleichbar den Eis- und Gesteinsbrocken, aus denen die Ringe des Saturn bestehen“, kommentiert Professor Duncan Forbes von der Swinburne University of Technology im australischen Melbourne.

Als Alternative zur Dunklen Materie schlagen die Bonner Physiker eine Modifikation des Gravitationsgesetzes vor. Demnach sollten die Anziehungskräfte bei galaktischen Dimensionen ein wenig größer sein, als es die berühmte Formel von Isaac Newton beschreibt. Dann könnten die Sterne in einer Galaxie auch ohne Dunkle Materie eine stabile Einheit bilden.

Tatsächlich hat der israelische Physiker Professor Mordehai Milgrom genau dies bereits vor 30 Jahren vorgeschlagen. Doch so leicht ist es eben nicht, einen Newton zu stürzen. Und auch die Relativitätstheorie Einsteins, müsste in diesem Fall ein wenig umgeschrieben werden.

Darüber freue ich mich sehr. Wenn man Newton und Einstein bezweifeln darf, darfs auch Darwin sein !

Dienstag, 15. Juni 2010

Rangordnung

Der Tag fing eigentlich gar nicht so schlimm an. Bisschen schlapp bin ich zur Zeit . Aber sonst.

Die Temperaturen draußen sind genau meine. Ich habe von meinem letzten Schmarotzergeld einen Oregano Kräutertopf und eine Blumenstaude gekauft. Nun können die Schmetterlinge aber bald kommen.

Überflüssig zu sagen, dass es im Wald erholsam war, ich meine Schwätzchen machte hier und da. Mich draußen auf eine Bank unterm Nussbaum setzte und die schöne Landschaft genoss.
Da traf ich Boris Frauchen, nebst Boris, der auch so ein schwarzglockter, freundlicher Hund ist, der immer im Maul einen Tennisball trägt. Was sehr drollig aussieht.
Wir unterhielten uns ein bisschen. Sie hat viel zu tun, sieht auch ein bisschen schlecht zur Zeit aus. Ich würde ihr helfen, wenn sie Hilfe braucht. Das sagte ich ihr auch. Im Anschluss kam Lucy nebst Frauchen Ute. Wir kamen mit dem "Du" überein und stellten fest, dass ich sowohl Ute wie die eine, als auch Christiane, wie die andere, als 2. Namen habe. Wir mussten sehr lachen, wobei ich eigentlich ein bisschen perplex war.
Der kurze Spaziergang verlief harmonisch. Die Hunde trotteten vorweg und wir hinterher.

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leider psychoverwackelt, aber gut zur demonstration


Die beiden, oder besser die 4 gingen zu ihren Wagen und ich trottete weiter durch den Wald.
Wen sehe ich ganz hinten ? Leon, Samy nebst Anhang.

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Ich zog es vor anders zu laufen. Nützte wenig, denn ich traf sie am Ausgang doch wieder.
Leon haut einen immer fast um, aber ich liebe nun mal Samy, den ich natürlich noch ein wenig liebevoller begrüße. Aber ich knuddele Leon auch.

Leckerlies, das übliche...Ich sehe Quintus nebst Frauchen kommen und sag noch zu Leons Frauchen, dass ein Problem auf uns zusteuert.
Sie blieb ganz cool und man begrüßte sich. Samy der Verräter, hatte alle Leckerlies aufgenascht und mich völlig für Quintus Frauchen vergessen. Er liebt sie auch sehr. Und sie ist ja auch nett. Wie eine kleine wandelnde Wärmflasche. Ihre Stimme erinnert mich immer ein wenig an die von Ulla Meinecke. Sie ist sportlich, knackig, fit und jung. Und sympathisch ist sie auch.

Ich wundere mich noch, über den freundlichen Umgang Leons mit Quintus. Ich wende mich ab, dreh mich wieder zurück, da fällt Leon plötzlich über Quintus her. Schmeißt ihn auf den Rücken und packt ihn an der Gurgel. Das tat er schon einmal. Quintus quietschte fürchterlich. Ich denk na nun wird er wohl genug Macht demonstriert haben, der Leon. Aber nein! Der verbeißt sich und lässt nicht mehr los. Das Gefiepse klingt furchtbar. Ich denk: Jetzt bringt er ihn um.
Ich warte noch, dann fürchte ich wirklich um das Leben des Hundes. Beide Frauchen sind auch schon dabei die beiden auseinander zu ziehen. Nichts. Dieser große starke Hund hat zugebissen und verkrampft sich in dem anderen. Im Versuch die beiden zu trennen zerre ich mit. Ich zerre am Kopf, will in die Schnauze fassen. Zwecklos. Ich mache wieder Platz, die beiden Frauen versuchen es auch noch einmal. Ogott, es hört sich an, als wenn der "Pullover" gleich tot ist. Da packt Quintus Frauchen die Hundeleine und haut ordentlich auf Leon ein. Der kommt endlich zur Besinnung !

Ich bin fix und fertig. Mit zittert der ganze Körper, die Knie sind weich. Samy sieht mich besorgt an. Was so lieb ist.
Und Quintus Frauchen stellt fest, dass keine schlimmere Verletzung bei Quintus vorliegt. Gottseidank ! Der guckt auch schon wieder ganz munter.
Leon scheint etwas ruhiger, aber nicht ganz ruhig.

Also von allein tragen die das nicht aus. Das steht fest. Sonst gäbe es nicht immer wieder tot gebissene Hunde ! Das sagt ja auch der Hundepsychologe.
Die Frauchen und Samys Herrchen sagten schon oft, dass die Hunde so aggressiv werden, wenn sie an der Leine sind. Leon war kurz an der Leine, er sollte nach Hause.

Wie kann das funktionieren ? Leon ist sonst so gemütlich. Fast wie Beethoven der Bernhardiner, nur hübscher, weil nicht so sabberig.

An der Leine fühlen sie sich sicher unterlegen. Entwürdigt gewissermaßen. Wir sind mit Leon schon an so vielen Hunden im Wald vorbei marschiert, die auch groß sind. Nie ist er ausgeflippt.
Was hat Quintus, was ihn so böse werden lässt. Quintus ist auch ein lieber, fröhlicher, umgänglicher Hund, von der selben Rasse wie Boris. Das steht fest !

Ob Leon wohl allergisch auf die langen Beine des Tieres und den langen Hals nach oben reagiert ? Sie wirken in ihrer Körperhaltung vielleicht ein wenig stolzer, als Hunde mit dem Kopf nach unten oder vorne. Vielleicht ist es das, was ihn so provoziert. Und Quintus mag sich zwar unterordnen, das macht er auch, aber er behält ein Stückchen Restwürde. Das darf er auch !

Leons Frauchen sah auch nicht glücklich aus und tat mir, neben Quintus und mir selber, auch ein bisschen leid. Ich denke schon, dass sie da etwas machen sollte. Hundeschule: An der Leine laufen lernen und große Hunde treffen.
Oder einen Maulkorb wenn Quintus auftaucht.
Ich jedenfalls werde zukünftig, wenn ich diese Kombination sehe, die ja sicher für mich gedacht war,schnellstens das Weite suchen !
Meine tiefste Bewunderung für Quintus Frauchen !
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einziger ort wo mir noch bilder gelingen...meine terrasse

Montag, 14. Juni 2010

Wer hat's erfunden ?

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bild von toonpool.com klick drauf


Zugegeben, ein richtiger Fußballfan bin ich nicht. Mein Exmann war einer. Und eins muss ich ihm lassen, er konnte sehr geduldig erklären. So z.B. was "Abseits" ist. Oder wenn die Jungs "Auf Zeit spielten".

Ich hatte nach meiner Scheidung ewig lange nicht Fußball gesehen. Das erste Mal wieder im Palatin an einer großen Leinwand.
Was musste ich sehen...die Jungs wussten nicht wo das gegnerische Tor ist. Sie spielten mehr zurück als vorwärts. Klaus wäre beim Zusehen sicher noch eher verstorben.

Denk ich da an Rummenigge Rummenigge, der so ein bisschen wie ein Freund meines Bruder aussah (Günther Jordan). Das war noch leidenschaftliches Fußballspiel. Die haben auch mal ihre Knochen riskiert und keine Angst vorm Zweikampf gehabt.
Unsere Jungs sind so unterschiedlich. Mal geben sie alles, dann laufen sie wieder rückwärts.

Da ich sehr emotional bin, kann ich mir so ein Spiel nicht in der vollen Länge geben. Ich bekäme sicher einen Herzinfarkt weil ich so mitfiebere.
So habe ich mir angewöhnt ab und zu mal hinzuluken, oder am Geschrei in der Nachbarschaft die Geschehnisse mitzubekommen. "Jaaaaa" oder "Ohhh". So entgeht mir auch nichts. Auch nicht gestern 4 : 0 gegen Australien.
Na bitte, es geht doch.


Aber wer hats erfunden ? Nein nicht das Fußballspiel als solches. Da ist ja England die Mutter des Ganzen sagt man.

Wer hat die bunte Maskerade erfunden ?
Das ist so clever. Das fiel mir schon vor Jahren auf. Wenn die Fans alle gleich herumrennen. Mit Afrolook, Irokesenschnitt, oder sonstiger Kostümierung, nur durch die Nationalfarben zu unterscheiden. Wieviel Druck geht da schon weg , oder ?
Wenn mir da so ein bunter Irokese mit dem gleichen Kostüm wie meines entgegen kommt, nur andere Farben hat, dann kann ich den doch nicht mehr verprügeln, oder ?

Also das gefällt mir sehr und ein Pfiffikus ders erfunden hat !
Nur Hooligans tragen keine Kostüme!





Nelly Furtado Forca

Tamás | MySpace Video

Freund Stieglitz

Da wundere ich mich, dass mein Mützlein so fleißg in diesem Jahr singt und stelle heute morgen fest, dass der Stiegitz zum verwechseln ähnlich singt. Kaum zu glauben. ABER ICH WERDE MICH WOHL NOCH EIN WENIG EINHÖREN MÜSSEN; UM SIE VONEINANDER ZU UNTERSCHEIDEN:
Die Großbuchstaben sind wieder psychedelisch !
Als ich heute Morgen aus der Bank kam, saß der kleine Kerl im Baum über mir und schnatterte fast wie Mützlein. Ich glaube er hat quietschigere, hellere Töne dabei. Dennoch schwer zu unterscheiden.



Kleine Kostprobe gefällig ?





Und sie sind beide so süß. Der Stieglitz heißt im Englischen Gold -Bird.
Na denn... 0a2c86b722c6f5e7c725a2bea62aff9c2

Sonntag, 13. Juni 2010

Glücksbussard !

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Dass der Wald, wenn auch schon gestört vom Stalker, immer wieder sehr schön ist sagte ich schon oft.
Es taucht dort immer öfter auch ein joggender Verehrer auf. Belauerer ? Jedenfalls drängt er mir öfters ein Gespräch auf und fletscht, wenn er vorbeiläuft ekelhaft die Zähne.Oder läuft, wo ich entlang gehe, auffällig hin und her mit seltsamen Geräuschen. Normal ist der jedenfalls auch nicht.


Egal. Mein Schoko Bussard legte heute einen beglückenden Flug hin.
Sie segelte von der einen Seite kommend, um mich herum wieder auf die andere Seite und sah mich mit ihren großen, wunderschönen Augen an. Ich konnte sogar ihren gelben Schnabel erkennen. Wow !
Das ist so atemberaubend und tut mir, weiß nicht warum, so gut !

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Ein wunderschönes Tier ! Sie ist viel mutiger als die anderen. Die kommen mir auch sehr nah, aber sie nähern sich immer seitlich.
Schoko sieht mich frontal an, das hebt mich jedes Mal vom Hocker.

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Genug, versteht sowieso keiner. Warum auch.

Auf dem Weg zum Wald war ein riesen Auflauf in der Kussmaulstraße. So etwas sah ich noch nie. 4 Krankenwagen und 4 Polizeiautos standen vor einem kleinen Haus.
Bestimmt hat dort eine Sekte kollektiven Selbstmord begangen.
Es war ein bisschen zu dick aufgetragen, um echt zu wirken. Im TV sieht so etwas anders aus. Bei weitem nicht so ein Polizei-Krankenwagenaufgebot!

Zum krönenden Abschluss kam dann ein Typ in diese Richtung, der meinem verstorbenen Exmann sehr ähnlich sah.
Was will mir Matschbirne damit sagen ????
Unfall ? Mord ?

Ein Fall für die alte Miss Marple. In deren Alter ich ja schon fast bin.
War die nicht auch Mitte 50 ?

durch-lupe-sehen

Samstag, 12. Juni 2010

I cant here you !




unter-wolke-schleich

verpiss dich hohlgang plück




Neuerdings dauert es immer länger ehe ich hier anfangen kann. Mein PC muss immer noch unaufgefordert 2 weitere Seiten aufzeigen. Seit neuestem eine Rubbelkartenseite. Ich ahne was er meinen könnte. Schließlich rubbelt der jeden Tag. Ich habe Schwielen vom Putzen an den Händen. Bei dem kommen sie von einem anderen Spielchen an seine Hände...
Das unterscheidet wieder einmal die Prothese vom echten Mann !
Rubbel schön weiter ...

Freitag, 11. Juni 2010

Glückstag Wassermann !

ende-mai-nach-regen
nach dem regen ist vor dem regen

Endlich weiß ich was die Astrofee von Sat 1 gemeint hat. Nicht, dass ich an Tageshorrrorskope glaube. Heut sei mein Glückstag...sagt sie.

Ab in den Wald.Es regnet bestimmt nicht. Die Sonne blinzelt ja schon wieder.
Pustekuchen :wetter-0038

Nach einem kleinen Weilchen fängt es an zu grollen und zu regnen.
Es ist warm, deshalb ist der Regen nicht wirklich schlimm. Aber das Grollen macht mir doch Angst. Also bloß raus hier.
Die Bäume fangen den Regen ab, und es regnet zumindest keine Blasen. Dafür regnet es länger. Ehe sich die Tropfen von Blatt zu Blatt nach unten gehangelt haben, dauerts ein bisschen.
Ich komme heraus aus dem Wald , da hat es schon längst aufgehört mit der Bescherung.
Pudelnass nach Hause. So sieht also ein Glückstag des Wassermanns aus !
Und da ich hier immer alleine bin...bad-hair-day

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